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Endocannabinoidsystem
Kommunikationssystem zwischen Hirn & Körper

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Das Endocannabinoidsystem im Körper

Das Endocannabinoidsystem (ECS) ist ein essentielles biologisches System, das eine bedeutende Rolle bei der Regulierung verschiedener physiologischer Prozesse im menschlichen Körper spielt. Es umfasst Endocannabinoide, Rezeptoren und Enzyme, die zusammenarbeiten, um Homöostase aufrechtzuerhalten und das Wohlbefinden zu fördern.

Die Hauptbestandteile des Endocannabinoidsystems

  1. Endocannabinoide: Dies sind körpereigene Moleküle, die an Cannabinoidrezeptoren binden und deren Funktion modulieren. Die bekanntesten Endocannabinoide sind Anandamid und 2-Arachidonoylglycerol (2-AG).

  2. Cannabinoidrezeptoren: Es gibt zwei Haupttypen von Rezeptoren im ECS:

    • CB1-Rezeptoren: Diese befinden sich hauptsächlich im zentralen Nervensystem, einschließlich Gehirn und Rückenmark. Sie sind entscheidend für die Regulierung von Schmerz, Appetit, Gedächtnis und Stimmung.

    • CB2-Rezeptoren: Diese sind überwiegend im peripheren Nervensystem und in Immunzellen zu finden. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Steuerung von Entzündungsprozessen und Immunantworten.

  3. Enzyme: Enzyme wie FAAH und MAGL sind für den Abbau von Endocannabinoiden verantwortlich und regulieren deren Konzentration und Aktivität im Körper.

 

Vorkommen und Funktion im Körper

Das Endocannabinoidsystem ist in nahezu allen Geweben und Organen des Körpers vertreten. Es beeinflusst zahlreiche physiologische Prozesse, darunter:

  • Schmerzwahrnehmung: Durch die Interaktion mit CB1-Rezeptoren kann das ECS Schmerzen lindern.

  • Entzündungsregulation: CB2-Rezeptoren spielen eine Schlüsselrolle bei der Verringerung von Entzündungen und der Unterstützung der Immunfunktion.

  • Stimmung und Stressbewältigung: Endocannabinoide wirken stimmungsaufhellend und helfen, Stress abzubauen.

  • Appetit und Verdauung: Das ECS reguliert den Appetit und die Verdauung, was besonders im Zusammenhang mit Erkrankungen wie Anorexie oder Übelkeit relevant ist.

Die Wirkung von CBD und THC

Cannabis enthält mehrere Phytocannabinoide, darunter die bekanntesten CBD (Cannabidiol) und THC (Tetrahydrocannabinol):

  • CBD: Cannabidiol interagiert mit dem Endocannabinoidsystem, indem es die Aktivität von Enzymen beeinflusst und die Bindung von Endocannabinoiden an Rezeptoren moduliert. CBD hat keine psychoaktive Wirkung und ist bekannt für seine entzündungshemmenden, schmerzlindernden und angstlösenden Eigenschaften.

  • THC: Tetrahydrocannabinol bindet direkt an CB1- und CB2-Rezeptoren. Es ist verantwortlich für die psychoaktiven Effekte von Cannabis und hat starke analgetische und appetitanregende Wirkungen.

 

Schlussfolgerung

Das Endocannabinoidsystem spielt eine zentrale Rolle in der Aufrechterhaltung der Gesundheit und des Wohlbefindens. Durch das Verständnis der Funktionsweise von CB1- und CB2-Rezeptoren sowie der Wirkung von CBD und THC können wir die therapeutischen Potenziale von Cannabis besser nutzen. In Ihrer Cannabis Apotheke können Kunden Produkte finden, die gezielt das ECS ansprechen, um verschiedene gesundheitliche Beschwerden zu lindern und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern.

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